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Happy End: Beste Klasse. – Trotz oder wegen des Abenteuers?

März 24th, 2011 • LogbuchKein Kommentar »

Eine Mail der Klassenlehrerin Simone Rieckhof an die Eltern der Klasse:

“Liebe Eltern, kurz vor Weihnachten habe ich das Vergnügen, Ihnen eine besonders frohe Botschaft übermitteln zu können.

Wie Ihre Kinder Ihnen vielleicht erzählt haben, hat unsere Klasse zu Schuljahresbeginn an der 4stündigen Lernstandstestung LEA 7 teilgenommen. In Deutsch wurden getestet: Leseverstehen, Rechtschreibung und Zeichensetzung, dazu Mathematik und Naturwissenschaften. Als die Schüler den Test schrieben, habe ich wirklich innerlich gezittert, weil ja nicht nur die Sommerferien hinter uns lagen, sondern weil wir ja auch einen Großteil des letzten Jahres im Theater (Lichthof) verbracht haben. Nun dachte ich, jetzt kommt die Quittung. Heute hat nun Frau Degenhardt allein mit mir gesprochen. Ich war auf alles vorbereitet, aber nicht auf das, was ich gehört habe.

Wir sind nicht nur mit Abstand die beste Klasse unserer Schule (was wir in der letzten Testung nicht waren), sondern auch aller Vergleichsschulen (siehe Hochrad, Christianeum etc.). Das gilt in herausragender Weise für Deutsch, aber auch für Mathematik. Nur in Naturwissenschaften schwächelt unserer Schule, doch auch hier haben wir innerhalb der Schule die besten Leistungen erzielt. Ich habe es den Schülern heute im Klassenrat mitgeteilt und platze fast vor Stolz. Außerdem bin ich wirklich erleichtert, weil ich bei dem ganzen Theaterspielen doch auch ein paar Befürchtungen hatte, ob nicht der reguläre Unterrichtsstoff zu kurz kommt. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Besonders freut mich, das sich unsere Klasse auch im Längsschnitt (vgl. Lea 5) extrem positiv weiterentwickelt hat. Das Leseverstehen der Kinder ist herausragend, zwei Drittel liegen hier im besonders leistungsstarken Bereich. Super! Frau Degenhardt war übrigens auch sehr gespannt auf die Ergebnisse der sogenannten „Theaterklasse“ und gratuliert uns  herzlich.

Die Kinder baten mich abschließend, Sie in diesem Zusammenhang darum zu bitten, zurzeit geltende erzieherische Maßnahmen (wie Computer- bzw. Fernsehentzug) auszusetzen. Das habe ich hiermit getan. Entscheiden Sie selbst, was Sie davon halten…

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass Herr Senski natürlich auch informiert ist. Außerdem leite ich den Brief an unsere Theaterpartner Herrn Winter und Herrn Schulze-Kraft weiter. Danke Euch allen, Dir Tino und  Euch Theaterleuten! Ich denke, das Theater wird eine große Zukunft am GO haben.

Herzliche Weihnachtsgrüße

Simone Rieckhof”

Die Aufführung!

Juni 21st, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Der große Moment war gekommen. Die Generalprobe ganz gut überstanden hatten wir noch einen Tag bis zur Aufführung.
Einen Tag später….Alle waren gespannt und es herrschte Nervosität unter den Schülern. Die Zuschauer betraten den Raum setzen sich leise. Die Klasse lag am Boden und das Intro startete…
Sehen sie selbst die Bilder von der Aufführung.

Die letzte Probe auf Föhr

Juni 19th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Nach dem Frühstück gingen wir zur Probe. Im Haus Othmarschen angekommen, begrüßte uns der etwas angeschlagene Herr Winter. Uns anderen ging es auch nicht viel besser, wir hatten Kopfschmerzen, waren müde und wir hatten Durst, dass sah man uns an. Aber trotzdem mussten wir als erstes üben langsam aufzustehen, das klappte aber nicht gleich von Anfang an. Da hatte Herr Winter die Idee einen Wettbewerb zu veranstalten wer am längsten zum aufstehen brauchte. Dann entwickelten wir eine neue Idee, für unsere erste Szene. Danach übten wir für unseren Tanz und wurden immer besser! Am Tag davor schrieben einige von uns Lotofagen-Geschichten, die sollten wir zu Ende schreiben. Und manche aus unserer Klasse dachten sich einen Tanz aus. Aber leider konnten wir nicht unsere Geschichten vortragen, und die anderen konnten ihren Tanz nicht zeigen. Nachdem die Probe vorbei war, mussten die Geschichtenschreiber ihre Geschichten noch etwas verfeinern.
Dies war ein Text von: LILITH, FRIGGA UND ANNA

Landschulheim Föhr Teil 1

Juni 9th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Im allgemeinem war es sehr schön. Man nervte sich zwar gegenseitig (für die Schüler waren die Nächte schöner als für die Lehrer). Trotzdem waren die Theaterproben sehr lustig. Am Dienstag bastelten wir Zyklomaten (Papprollen die das Auge der Zyklopen darstellen sollte)und rechneten den Sichtwinkel der Zyklopen aus.

Am Mittwoch arbeiteten wir einen Tanz (zum Fuhrmann der Toten) aus und Geschichten zu den Lotofagen (wir überlegten ob wir schon in einer Situation waren wo wir alles um uns herum vergaßen) wir arbeiteten in verschiedenen Gruppen, da wir schnell vorankommen mussten. Am Donnerstag wiederholten wir unsere eingeübten Szenen die wir am TuSch-Tag vorgeführt haben(in Zeitlupe aufstehen usw.). Außerdem versuchten wir die im Musik Unterricht eingeübten Hip-Hop Tanzschritte mit der Scylla Musikrichtung zu verbinden. Herr Winter hat Schüler beauftragt einen Remix zu bauen und eigene Schritte sich auszudenken, denn wir kamen zum Schluss das es einfach nicht passte. Außerdem machten die Klassen anlässlich der Klassenreise ein Sportfest dort haben wir ziemlich gut abgeschnitten (wir waren die Sieger beim Fußball und bei Ball über die Schnur). Weiterhin werden wir noch viel Spaß haben ?


TuSCH Theatertag auf Kampnagel

Juni 1st, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Am Montag sollten wir im Kampnagel Theater einen kleinen Einblick in unser Theaterstück geben. Viele Schülerinnen und Schüler waren aus ganz Hamburg gekommen, um ihre Arbeit vorzustellen. Darunter waren Schüler von der 1. bis zur 12. Klasse. Als wir in das Theater gingen, spielte erst einmal eine Bigband ein paar Willkommenslieder. Wir warteten…und warteten…Immer mehr Schüler betraten das Gebäude. Irgendwann wurden alle Läute auf zwei Räume verteilt, K1 und K2, wir waren in K1. Als alle saßen, kam ein Mann auf die Bühne und sagte die erste Gruppe an, eine 4. Klasse. Die Kinder stellten einen Teil aus ihrem Stück „Autonome Astronauten“ vor. Sie sangen und tanzten und zeigten selbsterfundene Astronautenausstattungen. Danach kam eine Gruppe, die pantomimisch immer Buchstaben darstellten. Anschließend kamen Schüler aus der Oberstufe, die einen Teil aus dem Stück „ Jugend ohne Gott“ vorstellten. Die Letzten vor der Mittagspause waren ein paar Schüler, die ihre moderne Version von Romeo und Julia in Form einer szenischen Lesung vorstellten.

Danach gingen wir alle in unsere Nachbereitungsgruppen, in die wir am Anfang eingeteilt worden waren. Dort sprachen wir erstmal über die gesehenen Stücke. Dann spielten wir noch ein paar Spiele, die zum Thema passten. Zum ersten Stück spielten wir zum Beispiel: Was nehme ich mit, wenn ich in das Weltall fahre?! Dann hatten wir ungefähr 1 Stunde Mittagspause. Es gab für jeden eine leckere Lunchbox mit einem Brötchen, einem Apfel und einem Schokoriegel. Dann spielten wir noch ein wenig ticken (= Moderne Bezeichnung für Fangen spielen, wie es unser Herr Senski nennt) Nach der Pause waren wir an der Reihe. Herr Winter sagte uns an und dann zeigten wir unsere Darbietung, die wir am Freitag durch ein Pausenspiel erfunden hatten. Das lief reibungslos. Nach uns kamen dann ein paar Mädchen von der Europaschule, die eine PowerPoint Präsentation über ihren Besuch im Ballettforum vorstellten. Danach kamen Schüler, die in einem kleinen Theaterstück von ihrer Kultur erzählten und dazu tanzten. Ich fand diese Darbietung am besten, weil sie es geschafft haben, ihre Kulturen gut zu präsentieren. Am Ende kamen dann noch vier Mädchen mit blonden Perücken, die in einem Seminar von dem perfekten Baby erzählten. Endlich war es vorbei, denn es war schon 5 Uhr, und alle waren erschöpft. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag.

Von Franca

Zur zweiten Probe im Lichthof Theater

Mai 10th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Mail von Matthias Winter an Matthias Schulze-Kraft:

Lieber Matthias,

bevor wir telefonieren ein kurzer Zwischenbericht:

Die Arbeit am Freitag nahm eine unerwartete Wendung.
Nachdem ich den Schülern einen Einblick in unsere Vorbereitungen gegeben habe (bei welcher Station der Odyssee fanden wir welche Themen für sinnvoll) und erläuterte, dass wir lieber Geschichten erzählen wollten, die mit ihrem Alltag und Leben zu tun haben statt Geschichten aus dem Leben und Alltag des griechischen Helden zu erzählen; und doch hat beides etwas gemeinsam …

machten wir eine Pause, in der die Schüler ein Spiel spielten, das Anlass zum Erfinden der szenischen Klammer für unseren Abend gab:

Sie verbanden das “Zombie-Spiel” und “Ticken” mit dem Bühnenrand. Dieses habe ich aufgegriffen, einige wenige Regeln und etwas Struktur beigefügt und so wurde gemeinsam und vor unser aller Augen aus einem einfachen Pausenspiel in mehreren Schritten ein szenischer Vorgang geboren, der sowohl Bezug zum Faktor “Zeit” als auch dem “Weniger-Werden Odysseus´ Männer” herstellt. (Beide Themen waren Vorschläge der Lehrer, um einen roten Faden für das Stück zu finden) außerdem benannten die Schüler den Bühenrand als Hades, der Grenze zwischen Leben und Tod.
Wohlgemerk: Die Schüler haben den inhaltlichen Bezug selbst herauslesen können, ich musste nicht einmal darauf hinweisen.

Wir telefonieren…

Matthias

1. Probe im Lichthoftheater

Mai 9th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Erste Probe im Lichthof-Theater                       01.05.2010

Am Anfang hat unser Leiter (Matthias Winter)  uns das Theater gezeigt, denn wir hatten Zweifel dass es ein Theater ist. Danach hat eine Praktikantin uns gesagt was wir am Montag auf Kampnagel (Winterhude) beachten sollten und welche Regeln dort herrschen, außerdem hat sie uns gesagt wie der Ablauf ist und wann wir mit dem Aufführen dran sind. Danach haben wir uns mit ein wenig Musik aufgewärmt, und haben Tanzschritte eingeübt.

Tanzen

Als nächstes haben wir uns über Geschichten unterhalten die unseren Verwandten einfallen zum Stichwort „Sirenen“. Danach haben wir versucht Zauberwörter so auszusprechen dass sie ihre Wirkung dem Publikum überbringen. Das fiel uns am Anfang aber etwas schwer. Wir haben auch geübt sofort leise zu sein und sobald wir auf der Bühne waren uns zu konzentrieren. Zwischendurch hatten wir immer mal wieder kurze Pausen in denen wir etwas essen und trinken konnten.

Am Ende haben wir noch „Wurzel ziehen“ gespielt. Die Probe hat sehr viel Spaß gemacht!

von Tifenn und Jan

Zweites Treffen mit Matthias Winter

April 26th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Am Freitag, den 16.4.2010, hatten wir bei Herrn Winter Unterricht. Als erstes lernten wir kennen, was wir im Theaterstück spielen. Eine Mischung aus der Odyssee und einer eigenen Idee. Wir haben eine Aufgabe für zu Hause aufbekommen:
Wir sollen eine Geschichte von Freunden, Familie u.s.w. über Sirenen (nicht über die Sirenen aus der Odyssee) herausfinden.
Herr Senski hat eine Stereo Anlage angeschleppt und Herr Winter hat uns gefragt, was wir für Musik in unserem Theaterstück haben?
Wir haben alle mögliche Musikrichtungen genannt, aber nichts davon war richtig. Es war eine bestimmte Musikrichtung aus der Karibik.
Die Musikrichtung heißt Kalypso. Sie ist so ähnlich wie Hip Hop und Rap.

Das war ein Bericht von Jan-Ole und Carl.

Vor der Probe

Vor der P-Aula

Erstes Treffen mit Matthias Winter

April 15th, 2010 • LogbuchKein Kommentar »

Am Freitag kam Herr Winter zu uns. Er ist Theaterlehrer, und will mit uns ein Theaterstück spielen. Was wir dann im Lichthoftheater aufführen werden! Aber das dauert noch.
Er erlöste uns von 2 Stunden Mathe. Aber darum geht es hier ja nicht.

Wir gingen auf die Bühne und machten Aufwärmübungen. Aber Als erstes stellten wir uns alle vor, denn Herr Winter war zum ersten Mal bei uns, und kannte uns noch nicht.

Er zeigte uns wie man übertrieben schauspielert. Wir sollten sehr übertrieben und mit einem Luftsprung abwechselnd „ JA!“ und „NEIN!“ rufen. Und anschließend in der Endposition versteinern. Das war nicht so einfach, wie es sich anhört. Danach sollten über die Bühne laufen und sofort versteinern wenn Herr Winter „ Freeze“ rief!
Wir spielten weitere solcher Spiele. Wie zum Beispiel: eine Person musste auf der Bühne hin und her gehen, aber irgendwann musste ein anderer anfangen rum zu gehen. Der andere musste stehen bleiben. Also nur einer durfte zu einem Zeitpunkt rumlaufen. Das schwierige war aber darauf zu achten das nicht alle gleichzeitig anfangen zu laufen! Klinkt kompliziert, war es aber nicht. Nur sehr schwer! Nachher teilte Herr Winter uns in 6er Gruppen auf, und erklärte uns dass wir ein Schiff mit Wasser und allem drum und dran darstellen sollen. Wir hatten 10 Minuten Zeit.

Das zeigte wie viel Fantasie unsere Klasse hat. Und sie hat viel!
2 Personen stellten Beispielsweise das Schiff dar, 2 das Meer, und die anderen 2 Käptens und Kartenleser. Aber das ist nur ein Beispiel.

Als alle bereit waren durften wir vorführen.
Ich denke Herr Winter war ganz zufrieden mit uns.
Es war aber immer peinlich wenn man aufführen musste

Zum Abschluss der Stunde spielten wir „Zombie“.
Bei diesem Spiel gab es viel Gekreische und Gelache. Das war ziemlich lustig, vor allem das Gekreische.

Schließlich verabschiedete sich Herr Winter, und schon war die Zeit rum.
Aber Herr Winter sehen wir noch oft, bis zur großen Premiere.

Von Sahra Azadzoy & Carlotta Schetschine

6c im Kletterpark